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Alles über Functional Food

Alles über Functional Food

Functional Food stammt ursprünglich aus Japan. Bezeichnet werden hiermit Lebensmittel, welche dem Menschen einen zusätzlichen Nutzen einräumen und dieser über die eigentliche Sättigung hinaus geht und die Zufuhr von Nährstoffen.

Innerhalb von Deutschland gibt es zwar noch keine einheitliche Definition des Functional Foods und dementsprechend auch keine Bestimmungen, was das Lebensmittelrecht angeht. Dennoch unterliegen sie alle den üblichen und allgemeinen Bestimmungen, die in der Novel-Food-Verordnung dargelegt werden.

Zum Functional Food gehören derzeit Joghurtkulturen, ebenso wie verschiedene Fischsorten. Die Joghurts enthalten Stoffe, welche die Darmflora unterstützen, während der Fisch die bekannte Omega 3 Fettsäuren enthält. Energydrinks gehören ebenso zum Functional Food, da sie belebende Wirkungen aufweisen können. Desweiteren gehören alle Lebensmittel zu dieser Gruppe, die folgende Voraussetzungen aufweisen können: Sie gehen über die Bedarfsdeckung hinaus und liefern einen Zusatznutzen, der gesundheitlicher Natur ist, gleichzeitig enthalten sie Substanzen, welche künstlich zugesetzt wurden. Physiologische Vorgänge, die im Körper stattfinden, werden dadurch beeinflusst. Außerdem gehören auch jene dazu, die mit einer Botschaft auf dem Markt angeboten werden, um gesundheitliche Förderungen zu erzielen.

Neben den direkt als solches angepriesenen Lebensmitteln gehören auch andere Lebensmittel dazu, die nicht einmal als solches deklariert sind. Nahrungsergänzungsmittel, wie Vitaminpräparate gehören allerdings beispielsweise nicht dazu.

Debattiert wird natürlich auch die Wirkungsweise, da ein immer größerer Bedarf in der Bevölkerung festgestellt werden kann. Die Entwicklung geht allerdings darauf zurück, dass die Wissenschaft sich immer mehr damit beschäftigt und dabei ist gleichzeitig nicht ganz klar, ob diese Gruppe an Nahrungsmitteln überhaupt für den Menschen als notwendig erachtet werden kann. Für bestimmte Personenkreise und Zielgruppen mag das Functional Food ganz nützlich sein. Dazu gehören Schwangere oder Stillende Frauen, die mehr Energien benötigen. Möglicherweise zehren auch Erkrankte, die unter chronischen Krankheiten leiden, dazu. Allerdings werden mit manchen Sorten des Functional Foods auch Krankheiten vorgebeugt oder gar vermieden. Dieser Faktor führt innerhalb der Forschung zu vielen Debatten. Ebenso gibt es die Diskussion dazu, ob das Functional Food nicht zu einseitig ist und somit Ernährungsfehler entstehen können.

Was die Anwendungsgebiete angeht, ist das Functional Food allerdings sehr vielseitig. So lässt sich mit ihm beispielsweise über die Margarine der Cholesterinspiegel senken, ebenso enthält es Sorbit, was Karies vermindert. Omega-3-Fettsäuren können das Blutfett senken, wie Probiotika den Darm anregen. Koffein hingegen fördert die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit, genauso wie Glucoronlacton und Inosit. Verschiedene Vitamine übernehmen die Vorbeugung gegen Krebs sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und nicht zuletzt trägt auch das Jodsalz zur Gesundheit bei, indem es eine Schilddrüsenunterfunktion vermeidet.

Nachdem auch die Wissenschaft immer wieder das Functional Food unter die Lupe nimmt, kann gesagt werden, dass manche ernährungsbedingten Erkrankungen vielleicht unterstützend vom speziellen Ernährungsprodukt beeinflusst werden können, auch in einem positiven Sinne. So ist beispielsweise auch die Nutrigenomik ein wichtiger Punkt, der immer wieder unter sucht wird. Hierbei werden die Wechselwirkungen zwischen bestimmten Nahrungsbestandteilen hingegen zu den genetischen Merkmalen und der Ausprägung untersucht. Dies ist besonders bei Personen der Fall, die bestimmte Bestandteile in der Nahrung nicht vertragen. Menschen, die beispielsweise Laktoseintoleranz aufweisen, haben solch eine Voraussetzung und vertragen am besten Produkte, die keine Laktose vertragen. Hierzu wird beispielsweise die laktosefreie Milch entwickelt. Die Palette der Nahrungsmittel in diesem Bereich ist nicht nur vorteilhaft sondern gibt auch neue Möglichkeiten, anderen Erkrankungen vorzubeugen.

Welche Wirkung hat L-Carnitin?


Welche Wirkung hat L-Carnitin?

L-Carnitin ist eine vollkommen natürliche Substanz, die Vitaminen sehr ähnelt. Im Energiestoffwechsel aller tierischer, pflanzlicher und auch menschlicher Zellen ist L-Carnitin unbedingt notwendig. Nur mit Hilfe von L-Carnitin ist der Transport von langkettigen Fettsäuren über die innere Mitochondrienmembran hin zu dem Platz, an dem die Verwertung vonstatten gehen soll, überhaupt möglich. Weil L-Carnitin im übertragenen Sinne wie eine Spedition funktionert, gab man ihm auch die Bezeichnung Carriersubstanz.

Fleisch, Fisch und Geflügel gehören zu den besten Carnitin-Versorgern. Der menschliche Körper kann mit einer ausgewogenen Ernährung pro Tag mit der Nahrung 100 bis 300 g Carnitin aufnehmen. Der Körper legt im Idealfall sogar Speicher an, auf die er bei einem erhöhten Bedarf rasch zurück greifen kann. Normalerweise handelt es sich um 20 bis 25 g stille Reserve, die sich zu 95,5% in den Skelettmuskeln befinden, zu 1% im Herzmuskel, 3% in der Leber, 0,3% in den Nieren und zu 0,2% im Plasma.

Bei hohen körperlichen Belastungen, wie sie bei Bodybuildern üblich sind, kann es allerdings zu einem sprunghaften Anstieg des Bedarfes kommen, der nicht mehr mit der vorhandenen Rücklage abgedeckt wird. Deshalb ist es gerade für diesen Personenkreis so wichtig, zusätzlich L-Carnitin als Nahrungsergänzung zuzuführen.

Nachstehend die detaillierten Auswirkungen bei Sportlern, die gezielt L-Carnitin zu sich nehmen:
- kurzfristige Erhöhung der Muskelleistung
- Verbesserung der Durchblutung in Kombination mit einer gesteigerten Sauerstoffaufnahme
- Bessere Atmung
- Stärkung des Immunsystems und der Psyche
- Steigerung der Motivation
- kürzere Regenerationsphasen
- Absenkung der Pulsfrequenz bei starker Belastung

 

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