Sind Süßstoffe wirklich gefährlich für die Gesundheit?

Sind Süßstoffe wirklich gefährlich für die Gesundheit?
Süßstoffe sind synthetisch hergestellte Verbindungen auf natürlicher Basis, die heute in der heutigen Lebensmittelindustrie als energiefreier Zuckerersatz verwendet werden. Ein wirklich positives Image – obwohl sie eigentlich in zahlreichen Lebensmitteln vorhanden sind – haben sie allerdings nicht. Sie sollen angeblich dick machen, standen in Verdacht Krebs zu verursachen und sind schlecht für die Zähne. Doch gleichzeitig gibt es genügend Studien, die das Gegenteil beweisen.
Sacharin, Aspartam und Acesulfam sind die häufigsten verwendeten Süßstoffe in Deutschland. Sie kommen nicht nur in spezieller Diabetikernahrung vor, sondern inzwischen auch in so genannten Light-Produkten.
Bis heute hält sich hartnäckig der Verdacht, dass der chemische Zucker Krebs auslösen soll. Zurückzuführen ist der Verdacht auf eine Studie aus den 1960ern, die allerdings bei vielen Wissenschaftlern als fragwürdig eingestuft wird. Bisher konnte man nicht widerlegen, dass Süßstoffe Krebs auslösen, aber man konnte in einer Studie von 2006 feststellen, dass unter anderem Aspartam und Sacharin unschädlich sind.
Auch dass Süßstoffe dick machen, ist seit Jahren ein Thema, dass umstritten ist. Einige Wissenschaftler argumentieren damit, dass im Mastbetrieb chemischer Zucker zum Mesten der Tiere verwendet wird, obwohl natürlicher Zucker wesentlich günstiger wäre und den gleichen Effekt mitbringt. Allerdings haben seit einer Studie in den 1980ern, die davon überzeugt war, dass Süßstoffe Dickmacher sind, weitere Studien gezeigt, dass dem nicht so ist.
Fakt ist aber, dass alle Süßstoffe, die in Deutschland zugelassen sind, unter strengen Kontrollen stehen, bevor sie auf den Markt kommen und das zumindest dem Verbraucher ein bisschen Sicherheit bieten kann.
Dieser Eintrag wurde am 13.10.2011 um 09:24 verfasst und befindet sich in Ernährung. Sie können alle Antworten zu diesem Eintrag über den Feed RSS 2.0 mitverfolgen. Hinterlassen Sie eine Antwort oder einen Trackback-Link zu Ihrer eigenen Homepage.