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Archive für Juni 2011

Kreatin-Ethyl-Ester

Kreatin-Ethyl-EsterMit den Argumenten der schnelleren Aufnahme im Muskel und daraus resultierender gestiegener Kraft wird Kreatin-Ethyl-Ester (kurz CEE) als die bessere Alternative zu Kreatin Monohydrat angeboten. Auch die Regeneration der Muskel soll davon profitieren. Ist das tatsächlich so? Bislang gibt es dazu keine offiziellen wissenschaftlichen Studien. Deshalb kann nur auf Erfahrungsberichte von einzelnen Kraftsportlern zurückgegriffen werden.

CEE wird als Pulver, in Tablettenform und als Kapseln angeboten. Da es sich bei CEE HCI um eine Säure handelt, dürfte sich die Pulverform zumindest auf den Zahnschmelz nicht unbedingt positiv auswirken. Um Karies vorzubeugen, empfiehlt sich hier die Einnahme von Kapseln. Kreatin Monohydrat wird von etlichen Sportlern nicht vertragen, Probleme mit dem Magen sind oftmals die Folge der Einnahme. Obwohl CEE eine bessere Verträglichkeit nachgesagt wird, gibt es auch hier Berichte über Brechreiz und Übelkeit. Die Behauptung, dass CEE eine höhere Wirksamkeit besitzt, kann nicht unbedingt aufrechterhalten werden. CEE kann nämlich anscheinend nicht durch Kreatin Kinase hydrolysiert werden. Diese Tatsache würde sogar bedeuten, dass eine Hemmung stattfindet. Zudem fand man in Tests heraus, dass CEE eine kürzere Wirkungszeit aufweist. In sauren Lösungen, die einem Magenmilieu sehr nahe kamen, war CEE nach etwa 2 Stunden komplett abgebaut. Die verbesserte Fettlöslichkeit als Argument der Hersteller konnte bis heute nicht konkret nachgewiesen werden.

CEE ist zudem deutlich teurer als Kreatin Monohydrat. Ob CEE den höheren Preis bei der bis her nicht nachgewiesenen höheren Effektivität wirklich wert ist, sei zunächst dahingestellt. Die Wirkung von Kreatin Monohydrat ist dagegen mittels zahlreicher Studien bewiesen.

Essen gegen den Tag-Nacht-Rhythmus macht dick


Essen gegen den Tag-Nacht-Rhythmus macht dick

Mäuse liefern den Beweis. In einer entsprechenden Untersuchung stellten Forscher in Amerika fest, dass zwischen Übergewicht und einem unnormalen Tag-Nacht-Rhythmus ein Zusammenhang bestehen kann, selbst bei gleicher Kalorienaufnahme. Ein gesteigertes Hungerbedürfnis erhöht den Effekt noch zusätzlich.

Während des Versuches wurden zwei Mäusegruppen miteinander verglichen. Eine Gruppe durchlebte acht Wochen lang einen normalen Rhythmus aus 16 Lichtstunden und 8 Stunden absolute Dunkelheit täglich. Die anderen Mäuse waren nachts einem ständigen Dämmerlicht ausgesetzt. Das Resultat war, dass die Gruppe, die keine richtige Nachtruhe hatte, während des Versuches etwa die Hälfte des Körpergewichtes mehr zulegten, als die Gruppe mit den natürlichen Gegebenheiten. Dabei haben die Mäuse keinesfalls mehr zu sich genommen und auch die körperliche Bewegung war die gleiche. Die gravierende Abweichung war allerdings der Essenszeitpunkt. Denn während die einen schliefen, haben es sich die anderen schmecken lassen. Auffällig war auch, dass der Blutzuckerspiegel dieser Tiere stärker schwankte. Um zu beweisen, dass die Gewichtszunahme wirklich mit dem Dämmerlicht zusammen hing, haben die Forscher anschließend während der Nachtstunden kein Futter mehr zur Verfügung gestellt. Und tatsächlich, fortan gab es keinen Unterschied mehr.

Wenn man dieses Experiment mit den Menschen vergleicht, würde das bedeuten, dass bestehendes Übergewicht auch darauf zurückzuführen ist, wenn zu Zeiten gegessen wird, an denen ein normaler Mensch schläft. Das wird zumindest vermutet, dann direkt übertragen kann man das Studienergebnis auf den Menschen dann doch nicht. Bekannt ist allerdings die Tatsache, dass Schichtarbeit ein erhöhtes Krebsrisiko mit sich bringt und die Gefahr, an Diabetes oder am Herzen zu erkranken, steigt. Zudem leiden Schichtarbeiter auch vermehrt an ungesundem Übergewicht.

Colostrum als Nahrungsergänzung!?


Colostrum als Nahrungsergänzung!?

Die Nahrungsergänzung ist bei vielen Sportlern ein großes und weitreichendes Thema. Colostrum ist innerhalb der letzten Jahre zu einem wesentlichen Bestandteil so mancher Nahrungsergänzungen geworden. Doch was genau ist es und was verbirgt sich hinter der Wirkungsweise?

Colostrum entspricht der sogenannten Erstmilch oder Vormilch, die ein Säugetier seinem Neugeborenen zu trinken gibt. Es entwickelt somit entsprechende Abwehrkräfte und versorgt das Baby mit allem, was es für einen guten Start benötigt. Colostrum innerhalb der Nahrungsergänzung stammt von der Kuh, die aufbereitet wurde und somit zu einer Nahrungsergänzung wurde. Die Wissenschaft ist sich noch nicht ganz im Klaren darüber, ob es bei gesunden Menschen überhaupt einen Effekt hat. Bei der Verwendung zur Genesung von verschiedenen Krankheiten hingegen hat sich das Colostrum jedoch zu einer bewährten Alternative entwickelt. Wichtig ist jedoch bei jeglichem Verzehr des Mittels, dies vorher mit einem Arzt abzusprechen. Denn die eigene Medikation mittels Colostrum kann zu schwerwiegenden Problemen führen.

Colostrum besteht hauptsächlich aus Eiweiß, versetzt mit Zucker und Fett. Gleichzeitig enthält es alles notwendige wie Antikörper, um das Junge zu schützen und zu stärken. Vitamine und Mineralien sind auch enthalten. Die Milch wird nur gebildet, wenn eine Schwangerschaft vorliegt und die ersten paar Tage nach der Entbindung abgesondert. Neben all den Inhaltsstoffen ist zusätzlich auch Zytokin enthalten und Enzyme. Diese sollen vorerst einen Schutz bilden, der gegen sämtliche Krankheitserreger kämpfen kann.

Der Bedarf liegt bei den Menschen in sehr unterschiedlichen Segmenten. Da für gewöhnlich lediglich innerhalb der ersten Tage das Colostrum an den Säugling weiter gegeben wird, kann es nur unter klinischer Kontrolle an den erwachsenen Menschen weitergegeben werden und dort als Nahrungsergänzung genutzt werden. Positive Wirkungen wurden bislang festgestellt anhand medizinischer Studien.

Im Körper des Menschen wirkt das Colostrum sehr unterschiedlich und hat verschiedene Funktionen, die es bewirken kann. Zum Beispiel werden verschiedene Krankheitserreger abgetötet, genauso wird aber auch das Abwehrsystem gestärkt. Die Antikörper, die sich im Colostrum befinden, enthalten eine große Reihe von Enzymen, die sich positiv auswirken. Ebenso kann es aber auch zu Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten kommen. Beispielsweise dann, wenn ein Mensch Laktoseintoleranz aufweist. Andere Menschen sind bei dem extremen Eiweiß betroffen.

Eingesetzt wird das Colostrum inzwischen bei unterschiedlichen Krankheiten. So beispielsweise bei Magen-Darm-Infektionen, um das Immunsystem zu stärken. Gleichzeitig ist es ein Heilmittel bei Durchfällen, die Kinder haben. Es tötet dabei die EHEC Bakterien ab und sorgt gleichzeitig für eine gute Darmflora. Bakteriengifte werden entschärft und ein Schock vermieden. Gleichzeitig ist es auch erfolgreich im Einsatz bei schmerzmittelbedingten Dünndarmentzündungen. Abgesehen von den Darmspezifischen Krankheiten wurde es auch schon eingesetzt bei Menschen, die mit Schmerzsyndromen zu kämpfen haben. Bei der Einnahme von Colostrum stellte sich rasch eine Besserung ein.

Im Bereich des Sports kann es auch Verwendung finden. So wird es meistens von Leistungssportlern eingenommen, welche auf Ausdauer abzielen und eine Erholungszeit benötigen, um erfolgreich zu sein.

In welcher Form es Colostrum gibt, ist unterschiedlich. So wird es in flüssiger Form verabreicht, genauso aber auch in Pulver- oder Kapselform. Jede einzelne Herstellungsform ist sehr aufwändig, es erfordert zudem gesunde Erzeuger, das heißt, die Kuh sollte aus einer Familie stammen, in der keinerlei BSE vertreten war. Qualitativ ist das Pulver sowie die sonstigen Einnahmemöglichkeiten sehr hochwertig, sodass es auch bei klinischen Studien verwendet werden kann.

Das Herz gesund halten mittels Sport

Das Herz gesund halten mittels SportIm Grunde ist es gleich, welchem Sport man nachgeht, um sich fit zu halten. Das Walking, Nordic Walking oder Radfahren kann dem Herz schon etwas Gutes tun. Die Ausdauer sollte dabei langsam aber kontinuierlich gesteigert werden.

Ausdauersportarten stärken den Kreislauf und auch den Herzmuskel. Dadurch lassen sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und die Menschen, welche dem Sport nachgehen, werden weniger Probleme mit Bluthochdruck haben.

Neben der Stärkung des Kreislaufs ist auch ein weiterer positiver Nebeneffekt beim Ausdauersport zu vermerken. Die Blutgefäße bleiben elastisch, was den Blutfluss erleichtert. Ebenso werden Gefäßverengungen vermieden. Wenn man dazu auch noch fettarm isst und dabei lediglich pflanzliche Fette zu sich nimmt, schafft man die besten Voraussetzungen für ein gutes Wohlbefinden und eine gute Gesundheit. Hinzu kommt, dass wenn man älter wird, auch das Risiko steigt, an Diabetes zu erkranken. Wer Sport treibt, ist auch davor gefeit.

Wichtig ist, wenn man erst einmal mit dem Sport anfängt und eigentlich vorher nicht viel Sport getrieben hat, sollte man sich vorerst von einem Fachmann durchchecken lassen. Normalerweise übernimmt dies der Hausarzt oder ein Sportmediziner. Er macht ein Belastungs-EKG und untersucht gleichzeitig auch noch das Blut auf eventuelle, erhöhte Werte.

Wenn erst einmal mit dem Sport begonnen wird, sollte man langsam anfangen und die Tätigkeiten weiter steigern. Pausen einlegen ist wichtig! So steigert man auch die Leistungsfähigkeit für den Körper. Es sollte dabei eine Belastung gewählt werden, die nicht zu sehr anstrengt, aber länger dauert. Damit wird garantiert, dass der Körper sich langsam an die Belastung gewöhnen kann. Ein Intervalltraining hilft auch sehr. Dies besteht daraus, dass man beispielsweise mit dem Joggen anfängt und zwei Minuten in einem läuft. Fünf Minuten gehen und zwei Minuten laufen. Dies im Wechsel stärkt den Kreislauf und die Pausen zwischen den Laufzeiten können mit der Zeit immer kürzer werden.

Am Anfang sollte man sich zwei Stunden in der Woche damit beschäftigen, den Körper auf Trab zu bringen. Eingeteilt in drei Trainingseinheiten ist dies ein gutes Mittelmaß. So lässt es sich zum Beispiel eine halbe Stunde spazieren gehen und das drei bis vier mal die Woche. Ganz wichtig, was meistens vergessen wird, sind jedoch die Ruhezeiten. Verordnen Sie sich selbst genügend davon und geben Sie Ihrem Körper genügend Zeit, um sich zu regenerieren. Denn nur wer ausgeruht ist, erreicht auch sein Ziel.

Vor allem sollten die sportlichen Aktivitäten Spaß machen. Das ist erforderlich, um die Motivation zu halten und auch immer weiter zu machen. Ob dies nun ein Sportspiel ist, Yoga oder das Trainieren auf Fitnessgeräten, ist dabei gleich. Man kann auch im Vorfeld beim Test erfragen, ob die gewünschten Alternativen im Alter noch durchführbar sind.

Am besten lässt sich übrigens Sport betreiben, wenn man nicht alleine ist. Das stärkt nicht nur die Lust am Sport sondern steigert auch gleichzeitig die Motivation.

Die Härte der Muskelverletzungen



Die Härte der Muskelverletzungen

Muskelverletzungen werden je nach Stärke und Trauma voneinander unterschieden. Die Schädigungen der Muskulatur werden kategorisiert, wobei es sich bei den meisten der Muskelverletzungen um Dehnungsverletzungen handelt oder harmlosen Muskelkater. Auch die Zerrung ist nicht weiter schlimm. Dagegen der Muskelfaserriss schon.

Sehr hilfreich, um die Beispiele anschaulicher zu machen, ist die Anatomie des Menschen, der beschreibt, wo die Muskeln liegen und wofür sie gedacht sind. Der menschliche Körper besitzt insgesamt 300 verschiedene Muskeln, wobei ein einzelner Muskelstrang wieder aus tausenden von Muskelfasern aufgebaut ist. Diese sind zwischen 9 und 100 Mikrometern dick. Auch die Länge variiert. Zwischen den Fasern befinden sich Blutgefäße, die Stränge sind von Bindegewebe umwoben, was wiederum zu einem Muskelfaserbündel führt. Dieses wird wieder umhüllt, um einen einzigen Muskel zu bilden.

Muskelverletzungen werden in ihrem Schweregrad unterschieden und lassen sich folgendermaßen einteilen:

Schweregrad 1: Es sind dabei weniger als 5% der Muskelfasern gerissen. Die Faszie ist nicht verletzt dabei.
Schweregrad 2: Mehr als 5 Prozent sind verletzt, die Faszie ist nicht verletzt, es ist aber ein Bluterguss zu sehen.
Schweregrad 3: Hierbei sind mehr als 5 Prozent betroffen und gerissen, wobei die Faszie auch gerissen ist. An mehreren Stellen kommt es zu Einblutungen.
Schweregrad 4: Der Muskel ist komplett gerissen, ebenso die Muskelfaszie.

Die Häufigkeit, wo diese Verletzungen am meisten auftreten, ist der Sport. Dieser nimmt alleine 30 Prozent der Verletzungen ein, die beim Trainieren oder ausüben von sportlichen Tätigkeiten passieren. Eine Muskelverletzung wird zudem auch sehr häufig unterschätzt und wirkt sich dann im Nachhinein als schlimmer aus, als sie es bei einer guten Erstvorsorge gewesen wäre.


Der Säure-Basen-Haushalt


Der Säure-Basen-Haushalt

Jeder Mensch hat einen Säure-Basen Haushalt, welcher als allgemeine Bezeichnung für verschiedene Vorgänge des Stoffwechsels und die physiologischen Regelmechanismen genutzt wird. Daraus wird der PH-Wert gezogen. Dieser zeigt, wie sauer oder basisch der Gehalt ist.

Der Regulationsmechanismus des Körpers ist deshalb ein entscheidender Faktor für den Stoffwechselvorgang. Proteine und Enzyme sind dabei sehr wichtig, da sie ein pH-Optimum besitzen. Sie funktionieren also entweder leicht sauer oder leicht basisch und der Körper kann durch verschiedene Puffersysteme und Ausgleichsmechanismen den Köper in einem konstanten Gleichgewicht halten. Das bedeutet, der Körper liegt zwischen 7,38 und 7,42 beim Basiswert. Wird das System sauer oder basisch ist dies nicht gut. Er über- oder unterschreitet dabei den Basiswert. Wenn zu viele Basen vorhanden sind, spricht man auch von einer sogenannten Alkalose. Langfristig gesehen sollte man den Haushalt im Blut halten. Weitere Regulationsmechanismen sind beispielsweise Hydrogencarbonat - Die gute alte Kohlensäure. Denn diese wird einerseits über die Lunge wieder ausgeatmet, geht aber gleichzeitig zum Teil auch über die Nieren und wird somit ausgeschieden.

Wie es zu einer Störung des Haushalts kommt, ist sehr einfach. Verschiedene Krankheiten können eine solche Störung negativ beeinflussen. Lungenfunktionsstörungen sind beispielsweise üblich oder Stoffwechselstörungen. Ebenso ist die chronische Niereninsuffizienz ein Auslöser oder der Verlust viel zu vieler Elektrolyte Metabolische Formen und respiratorische Formen werden dabei unterschieden. Daneben hat aber auch die Ernährung eine entscheidende Funktion mit ihren Mineralstoffen und Spurenelementen, die dem Körper zugeführt werden.

Was auf einen gestörten Säure-Basen-Haushalt im Körper hindeutet sind manchmal unterschiedliche Symptome. In gewissem Maße ist der Körper imstande, den Verlust oder Überschuss auszugleichen und es macht sich nichts bemerkbar. Wenn jedoch Herzrasen, Gesichtsrötungen oder sogar ein Blutdruckanstieg hinzu kommt, wird es kritisch. Auch Verwirrtheit, bis hin zum Koma kann die Folge sein. Wenn eine Alkalose eintritt, tritt Hyperventilation oder Schwindel auf. Außerdem ist der Körper viel zu unterversorgt, was das Kalium angeht. Und wie bei jeder Krankheit können diese Symptome auch alle komplett fehlen, sodass man sich auf Laborwerte verlassen muss.

Eine Untersuchung ist möglich, indem heutige, diagnostische Verfahren eingeleitet werden. Unter anderem ist dies die Blutgasanalyse, welche den pH-Wert im Blut bestimmen kann. Therapiert wird die Störung schließlich mit verschiedenen Erstmaßnahmen nach der Feststellung. Diese dienen zur Stabilisierung und sind meistens in Form einer Infusion in der Anwendung. Außerdem werden verschiedene Nahrungsmittel empfohlen, je nachdem, in welche Richtung der pH-Wert geht. Die Aufnahme der richtigen Nahrungsmittel kann jedoch zum Teil nur abgedeckt werden und es wird ein Medikament empfohlen. Verschiedene Basenpulver oder Argininhydrochlorid intravenös werden verabreicht.

Man selbst ist eigentlich nur imstande, das Gleichgewicht zu halten, indem man eine ausgewogene Ernährung anstrebt und einen großen Anteil an basischen Nahrungsmitteln zu sich nimmt, ebenso aber auch genügend Flüssigkeiten. Moderate und körperliche Aktivitäten dazu wirken förderlich und können das Gleichgewicht positiv beeinflussen. Beispielsweise gelten als basenbildende Lebensmittel Obst, Gemüse und Trockenfrüchte. Im Bezug auf die sauren Lebensmittel werden Fleisch, Wurst, Eier und Fisch empfohlen. Aber auch Käse hat seine Wirkungsweise in diesem Bereich.

Das Krafttraining

Das Krafttraining

Krafttraining ist in der heutigen Zeit zu einer beliebten Methode geworden, um den Körper zu stählen. Dabei geht es nicht immer unbedingt darum, Muskelpakete zu erarbeiten. Teilweise geht es auch einfach darum, den Körper ein wenig in Schwung zu bringen. Natürlich ist die Arbeit mit Hanteln und Bankdrücken nicht unbedingt jedermanns Sache. Doch das Ziel ist effektiv das Gleiche: Der Körper soll zu einer guten Grundlage für das Leben werden und die Gesundheit fördern. Denn wer trainiert, der stärkt nicht nur den Rücken sondern beugt auch Sportverletzungen vor. Bandscheibenvorfälle sind in der heutigen Zeit nicht gerade selten und können mittels Sport vorgebeugt werden.

Wenn man von Krafttraining spricht, ist jedoch nicht immer das Gleiche gemeint. Deswegen teilt sich das Krafttraining in insgesamt drei Gruppen auf. In das Maximalkrafttraining, das Schnellkrafttraining und das Kraftausdauertraining. Dabei ist es davon abhängig, was genau trainiert werden soll. Beispielsweise ist für manche nur das Maximalkrafttraining wirklich effizient, für andere das Kraftausdauertraining.

Schnellkraft wird beispielsweise sehr beim schnellen Laufen benutzt, die Kraftausdauer ist das Gewichtheben mit leichten Gewichten auf lange Dauer. Und wer Maximalkraft in Angriff nimmt, der hat es mit den schwereren Gewichten zu tun. Die Schnellkraft erfordert die schnelle Reaktion und Produktion der Kraft, die nötige Barriere abzubauen und über sich hinaus zu wachsen. Währenddessen wirkt die Kraftausdauer eher darauf, dass mit der Zeit eine immer größere Kraft aufgebaut wird, die sich aber lange halten kann. Ähnlich verläuft es mit der Maximalkraft. Hierbei werden starke Gewichte gestemmt und die Kraft baut sich zwar schnell auf, wächst jedoch mit ihren Aufgaben.

Wichtig dabei ist, zu wissen, wo die Kraft überhaupt herkommt. Sie wird im Körper gebildet von den Muskeln, welche die Aufwendungen meistern können. Diese werden gestärkt, indem sie zunächst kaputt gemacht werden. Auch wenn sich das kontrovers anhört, entspricht dieses Vorhaben der Wirklichkeit. Denn nur wenn etwas wieder neu aufgebaut wird, kann es stärker werden. Kraft als Fähigkeit wird damit in Verbindung gebracht, die Widerstände zu überwinden, sie zu halten oder nachzugeben. Je nachdem, in welchem Stadium des Trainings man ist, baut sich ein immer geringerer Widerstand auf, den der Körper leichter bewältigen kann.

Der Effekt, welcher das Krafttraining bewirkt, ist ein guter Gesundheitssport. Muskuläre Ungleichgewichte werden ausgemerzt, gleichzeitig lassen sich Muskelverspannungen leichter lösen und Haltungsschäden vermeiden. Der Rücken wird gestärkt, die Bandscheibenvorfälle bleiben aus. Gleichzeitig werden auch die Knochen gestärkt, was dem Knochenschwund vorbeugt. Deshalb ist es für diejenigen, die an Osteoporose erkrankt sind, auch lindernd, wenn sie anfangen, zu trainieren.

Jedoch gibt es auch Menschen, für die ein Krafttraining aus gesundheitlichen Gründen nicht in Frage kommt. Dies ist bei Herz-Kreislauf-Erkrankten der Fall. Genauso wie die Menschen, bei denen ein Risiko auf Schlaganfall oder Herzrhythmusstörungen vorliegt. Der Blutdruck könnte hier plötzlich stark ansteigen, was nicht förderlich für die Gesundheit ist sondern dieser nur entgegenwirkt.

Muskelkater-viel diskutiert!


Muskelkater-viel diskutiert!

Muskelkater-viel diskutiert!

Muskelkater-viel diskutiert!

Muskelkater-viel diskutiert!

So gut wie jeder wird schon einmal Bekanntschaft mit einem Muskelkater gemacht haben. Über seine Entstehung sind sich Wissenschaftler noch immer nicht 100 %-ig einig. Ehemals hieß es, die Übersäuerung der Muskeln sei an den Schmerzen schuld. Da die Salze der Milchsäure, also die Laktate, eine zu kurze Halbwertzeit haben, ein Muskelkater aber erst nach einer Weile auftritt, kann an der bisher vertretenen These etwas nicht stimmen. Wesentlich überzeugender klingt die Aussage, dass es sich um entstandene kleine Risse im Muskelgewebe handelt, in die zudem noch Wasser eindringt. Der Organismus fängt an, die beschädigten Zellen abzubauen, damit er neue produzieren kann. Dabei fallen Spaltprodukte an, die mit dem Wasser aus dem Muskel gespült werden. Auf ihrem Weg nach draußen müssen sie an den sensiblen Nervenzellen vorbei und genau die sind es, die auf diesen Vorgang mit Schmerzen reagieren. Diese Erklärung ist äußerst schlüssig, weil es einen halben bis einen ganzen Tag dauert, bis dies nach den erfolgen Verletzungen im Muskel passiert. Und genau so lange braucht es, bis sich ein Muskelkater bemerkbar macht.

Eine Massage ist bei einem Muskelkater total ungeeignet. Durch die Bewegungen von außen wird der Prozess der Heilung unterbrochen. Wesentlich wirkungsvoller ist Wärme. Das kann ein Saunabesuch sein, ein heißes Bad oder Wärmestrahlung. Damit wird die Muskeldurchblutung unterstützt, so dass der Vorgang im Muskel schneller vonstatten geht. Bewegung sorgt ebenfalls dafür, dass die Schmerzen nachlassen. Aber nicht übertreiben, einfache Gymnastikübungen oder leichtes Joggen sind ausreichend.

Noch besser ist es allerdings, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Dehnungsübungen und gutes Aufwärmen vor dem Training helfen einem Muskelkater erfolgreich vorzubeugen.